„Was kostet eine Website?“ ist eine der häufigsten Fragen von Wiener Kleinbetrieben, und die Antworten reichen von „gratis“ bis „mehrere Tausend Euro“. Der Unterschied liegt selten im Design, sondern darin, wer sich danach um Technik, Sicherheit und Aktualität kümmert. Dieser Ratgeber vergleicht die drei üblichen Wege.
Drei Wege zur eigenen Website
1. Baukasten selbst gestalten
Baukästen wie Wix, Jimdo oder Squarespace kosten je nach Tarif meist zwischen 10 und 40 € im Monat. Dazu kommt Ihre eigene Zeit für Gestaltung, Texte und spätere Änderungen. Für Betriebe, die gerne selbst Hand anlegen, kann das genügen. Nachteile: Die Sichtbarkeit bei Google hängt stark von Ihrem eigenen Einsatz ab, und ein Umzug zu einem anderen Anbieter ist oft schwierig.
2. Einmalige Erstellung durch eine Agentur
Eine individuell erstellte Website kostet einmalig typischerweise einen niedrigen bis mittleren vierstelligen Betrag. Danach fallen Hosting, Wartung und Änderungen separat an, oft vergessen bei der Planung. Wird die Website nicht gepflegt, veraltet die Technik, und Sicherheitslücken bleiben offen.
3. Website als Monatspaket
Beim Monatspaket bezahlen Sie keine hohe Summe am Anfang, sondern einen fixen Monatsbetrag. Gestaltung, Hosting, SSL, Wartung, Überwachung und Support sind enthalten. Das ist planbar und sorgt dafür, dass die Website auch in drei Jahren noch aktuell und sicher ist.
Die Monatspakete von Nexcraft-Labs
| Paket | Umfang | Preis pro Monat |
|---|---|---|
| Start | 1–3 Seiten, Design, EU-Hosting, SSL, Wartung, Überwachung | 49 € |
| Basic | bis 5 Seiten, Basis-SEO, monatlicher Bericht, Backups | 99 € |
| Standard | bis 10 Seiten und Blog, erweiterte SEO, Prioritäts-Support | 199 € |
| Premium | unbegrenzte Seiten, mehrsprachig, E-Mail-Schutz (DMARC) | 399 € |
Keine Einrichtungsgebühr, als Kleinunternehmer ohne Umsatzsteuer. Das Start-Paket ist monatlich kündbar, Basic, Standard und Premium laufen mindestens 12 Monate. Die Website ist in der Regel in 5 bis 10 Werktagen online. Alle Details finden Sie unter Website als Monatspaket.
Jahresend-Aktion: Wer Basic, Standard oder Premium bis 31. Dezember 2026 bucht, zahlt die ersten 12 Monate nur den halben Preis.
Laufende Kosten, die oft vergessen werden
- Hosting und SSL: Server, Zertifikat und Speicherplatz kosten jeden Monat, auch wenn niemand etwas ändert.
- Updates und Sicherheit: Systeme wie WordPress brauchen regelmäßige Updates, sonst werden Lücken ausgenutzt.
- Änderungen: Neue Öffnungszeiten, Preise oder Fotos; bei Einmal-Erstellung meist pro Stunde verrechnet.
- Rechtliches: Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Hinweise müssen aktuell bleiben.
- Sichtbarkeit: Damit die Website bei Google gefunden wird, braucht es saubere Technik, gute Texte und ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil.
Worauf Sie beim Vergleich achten sollten
- Gehört die Domain Ihnen, und können Sie jederzeit wechseln?
- Wo steht der Server? Für die DSGVO ist ein Hosting in der EU einfacher.
- Sind Wartung, Sicherheits-Updates und Backups enthalten oder extra?
- Wie schnell werden Änderungswünsche umgesetzt, und was kosten sie?
- Gibt es eine Mindestlaufzeit, und wie wird gekündigt?
Fazit
Die günstigste Website ist nicht die mit dem niedrigsten Startpreis, sondern die, um die Sie sich danach nicht kümmern müssen. Für die meisten Kleinbetriebe ist ein Monatspaket mit Wartung und Support die planbarste Lösung. Einen Überblick über alle Angebote für kleine Betriebe finden Sie unter Für KMU.